24 Dezember, 2012



Jetzt wäre ich zu Hause bei meiner Familie hätte ich meine Reise beendet wie ich
am Anfang geplant habe. Pläne sind hier um sie zu ändern. Ich sitze hier, während
meine Familie zu Hause in der kalten Schweiz ist. Ich will meine Weltreise bis ans
Ende ausreizen, die Auszeit in vollen Zügen geniessen. Wenn ich zurück bin wartet
sicher einiges auf mich.

Richtung Thailand
Beinahe hätte ich es vergessen. Aber heute ist Weihnachten und ich wünsche

allen Bloglesern Schöne Weihnachten. Während die Familie auf der
Couch sitzt, verbringe ich meine Weihnachten zum ersten Mal in meinem Leben am
heissen Strand der Tropen. Dieses Gefühl ist für mich ganz neu und irgendwie auch
merkwürdig. Zwar hatte ich letztes Jahr, als ich in der Karibik segeln war
am Anfang der Weihnachtszeit auch heisse Temperaturen. Damals fühlte ich mich
nicht wirklich in Weihnachtsstimmung. Dieses Jahr habe ich am 24.Dezember warm,
nein heiss, ganz spezielle Weihnachten für mich!

Im Süden Neuseelands

Niemals hätte ich das Gedacht dass ich die Weihnachten dieses Jahr ohne Familie
erleben werde. Dennoch wollte ich meine Chance nutzen um die Inselwelt im Pazifik
vielleicht zum letzten Mal in meinem Leben zu bereisen. Deshalb habe ich
ein weinendes, und ein lachendes Auge im Paradies. Ich kann sagen dass ich hier
richtig Glücklich bin, trotz Entfernung zu meiner geliebten Familie.
Palme auf Fiji

Für alle Blog Leser ist dieser Eintrag vielleicht zu Familien lasstieg. Aber
ohne euch Freunde möchte ich auch nicht sein. Deshalb möchte ich mich mal so
richtig bei allen Bedanken welche sich bei mir in den vergangenen zehn Monaten
gemeldet haben. Man merkt erst bei einer so langen Reise welche Freunde sich
ohne einer persönlichen Mail von mir an sie, an mich gedacht haben und sich die
teilweise rare Zeit genommen haben mich zu Kontaktieren. Also auch allen meinen
tollen Freunde ein RIESIGES Dankeschön. Deshalb finde Ich es schön dass ich
einen so grossen Freundeskreis habe. Nun aber genug. Allen schöne und
nicht zu kalte Weihnachten!!!

21 Dezember, 2012

Weltuntergang

Gemäss Maja Kalender geht heute die Welt unter. Hoffen wir das es nicht stimmt.
Ich weiss aber dass für eine Person eine kleine Welt untergeht. Meine Mutter hat sich seit meinem Abflug am 5.März auf heute gefreut. Nun muss Sie schweren Herzens Weihnachten ohne mich feiern.
Ich hoffe aber schwer dass meine Nichte Anja die Kohle aus dem Feuer holt.
 

17 Dezember, 2012

I`m back in NZ


Kia Ora
Nach 8 Tagen und knapp 16 Stunden auf hohen See bin ich von Savusavu in Fiji nach Opuha in Neuseeland gesegelt. Auf diesen 1170 Seemeilentrip wurde ich zum Glück nicht Seekrank. Als wir aber am 16. Dezember zur Belohnung unserer Überfahrt im Restaurant essen waren wurde ich Landkrank. Schade!!! So konnte ich meine erste Mahlzeit in Neuseeland nicht geniessen.
Nun werde ich bis am 4. Januar hier in Neuseeland bleiben bevor es wieder nach Fiji zurück geht.
Ach übrigens, auch wenn es in der Schweiz Schnee hat. Hier in Neuseeland ist es für meine Verhältnisse ver….t kalt, nämlich „nur“ 20 Grad.

01 Dezember, 2012

Reise in Bilder

Zurück in Savusavu kann ich nun gewisse Bilder meines Segeltrips hoch laden.

Kioa:


Rabi:









Budd Reef:










Qamea:




21 November, 2012

Reise in Worte


Nachdem mich die Crew der Wonderland in der Dolphin Bay aufgenommen hat, sind wir zur Insel Kioa gesegelt und haben bei S: 16 Grad 40.22
W: 179 Grad 54.17 geankert. Wie ich erfahren habe sind die Bewohner auf Kioa nach dem 2. Weltkrieg von Tuvalu nach Fiji gezogen, nachdem Sie die Insel vom Staat Fiji abgekauft haben.

Nach einigen Tagen relaxen in der Buca Bay segelten wir nach Rabi weiter. Zuerst ankerten wir in der Katharina Bay S: 16 Grad 31.83 W: 179 Grad 59.30 wo wir von den Dorfbewohnern freundlich empfangen wurden. Am nächsten Tag sind wir per 1.5 stündigen Fussmarsch und einer weiteren Stunde Busfahrt nach Nuqu, der „Hauptstadt“ der Insel gefahren. In dieser Stadt habe ich erfahren dass die Britische Krone auf der Insel Banaba auf Kiribati Phosphat abgebaut hat. Da diese Insel anscheinend nicht mehr Bewohnbar ist, haben die Britten 1945 die Insel Rabi aufgekauft und den Bewohnern von Banaba geschenkt. Nach drei Übernachtungen sind wir etwas Nördlich zur Albert Cove S: 16 Grad 26.66 W: 179 Grad 56.25 gesegelt. Nach einem schönen Schnorchel Trip sind wir mit dem Dingi an Land gegangen. Auch dort wurden wir von den Leuten (In der Albert Cove hat es drei Häuser) sehr freundlich empfangen und für den nächsten Tag eingeladen. Am darauf folgenden Tag sind wir mit Zucker, Suppe und Angelhaken zum vereinbarten Treff gegangen. Nach Kiribati Tradition wurden wir empfangen, sprich wir drei erhielten alle eine aus Palmwedel geflochtene Krone aufgesetzt. Nachdem wir unsere Geschenke abgegeben haben wurden wir reichlich mit Bananen und Brotfrucht beschenkt. Die Grossmutter der Familie hat einen Korb aus Palmblättern geflochten welche sie uns auch schenkte.

Nach diesem Tollen Erlebnis welches ich mit reichlich Fotos fest gehalten habe sind wir nach Budd Reef gesegelt. Nach einer schaukligen Nacht haben wir den Ankerplatz gewechselt und sind zum School Anchorage Platz S: 16 Grad 29.69 W: 179 Grad 41.77 Gesegelt. Auf diesem Kurzen Wegstück haben wir einen Thunfisch gefangen. So gab es zum Z`nacht Sushi als Vorspeise und Thun als Hauptspeise. Auch haben wir beim Dorfältesten zum Sevusevu vorbei geschaut. Mit dem Sevusevu (Gastgeschenk) fragt man ob es einem Erlaubt ist die Insel und Umgebung zu besichtigen.

Mit der Erlaubnis des Dorfältesten sind wir am darauf folgenden Tag zu einer Vulkaninsel gesegelt. Nach dem besteigen des Berges hatten wir einen genialen Blick über die Umgebung. Auch dieses Spektakel wurde mit reichlich Fotos festgehalten. Da wir auf dem Boot aber nur beschränkt Internet haben kann ich keine Fotos Hochladen. Wenn ich wieder in der Schweiz bin zeige ich euch bei einem persönlichen Treffen die Fotos nachträglich.

Nach einem weiteren Segel Tag nach Matei S: 16 Grad 40.95 W: 179 Grad 52.44, an der Nordspitze von Taveuni wurde es Zeit unser Proviant wieder aufzustocken. Mit reichlich Frischware an Bord sind wir nun auf der Insel Qamea. Wir Ankern hier in der Naitivity Bay S: 16 Grad 45.87
W: 179 Grad 46.51. Diese Bucht ist unter den Seglern als Hurrikan Bucht bekannt. Da diese Bucht hinter vielen Riffen versteckt ist sind hier fast keine Wellen zu spüren. Auch die erhöhten Berge um uns schütz vor Starkem Wind. Da für die nächsten Tage Windstärken von bis zu 40Knoten vorausgesagt wurden bleiben wir nun einige Zeit in dieser Bucht und machen vermehrt Landgänge.

Unter neuer Flagge


Seit etwas mehr als zwei Woche reise ich unter neuer Flagge.
Einer meiner letzten Reisewünsche ist in Erfüllung gegangen. Ich habe auf der Wonderland als Crew angeheuert.
40Fuss Yacht Wonderland
Mit grosser Wahrscheinlichkeit werde ich mit Evi, der Bootbesitzerin aus den Vereinigten Staaten, sowie Marius aus Frauenfeld TG Anfang Dezember nach Neuseeland segeln.
Marius,Wonderland und Evi

Aus diesem Grund werde ich in nächster Zeit nicht mehr viel Internet haben und keine Berichte mehr veröffentlichen. Ich bin aber unter meiner E-Mail Adresse (Gmail, nicht GMX) erreichbar, weiss aber nicht wann ich Antworten kann.

02 November, 2012

Heute, Morgen, Gestern


Wer einen Atlas zur Hand hat kann Nachschlagen wo die Datumsgrenze verläuft.
Taveuni liegt genau auf dem 180 Längengrad und wäre so theoretisch in zwei Teile mit zwei verschiedenen Daten geteilt.

Während ich auf diesem Foto 12h vor Schweizer Zeit bin.
Wäre ich auf diesem Foto 12h nach Schweizer Zeit.
So ist zwischen meinen Schultern ca. 45cm, in Zeit gemessen aber 24h abstand.

Da das Wirtschaftlich keinen Sinn macht sind das aber alles „nur“ theoretische Spielerei.

Nach so viel Wirrwarr musste ich mich ein wenig abkühlen. Nicht weit von Gestern, oder war es heute sind die Waitavala Wasser Rutschen zu bestaunen.
Weil der Fels durch den Bachverlauf so ausgewaschen worden ist kann dieser als natürliche Rutsche genutzt werden. Waghalsige Fiji Jungs machen diese Rutschpartie auch im Stehen.

01 November, 2012

Lavena Teil 2


Am zweiten Tag habe ich die Tavaro Wasserfälle besucht.

 Der erste Wasserfall war bereits nach 10Minuten Fussmarsch erreicht.

Danach Erfolgte ein happiger aufstieg. So geschwitzt habe ich schon lange nicht mehr, aber es hat sich mehr als gelohnt.


Damit der zweite Wasserfall erreicht werden kann, muss der Fluss überquert werden. Zur Hilfe ist ein Seil über den Fluss gespannt.

Dann konnte man den Wasserfall von weitem erkennen, und schlussendlich im kleinen Pool sich erfrischen.


Nach einem weiteren 30 minütigen aufstieg war der dritte und letzte Wasserfall vor der Fotolinse.


Nach dem erfrischendem Bad führte der Weg wieder zum Ausgangspunkt.
Per Bus fuhr ich wieder die Küste zurück zur Lavena Lodge.