21 November, 2012

Reise in Worte


Nachdem mich die Crew der Wonderland in der Dolphin Bay aufgenommen hat, sind wir zur Insel Kioa gesegelt und haben bei S: 16 Grad 40.22
W: 179 Grad 54.17 geankert. Wie ich erfahren habe sind die Bewohner auf Kioa nach dem 2. Weltkrieg von Tuvalu nach Fiji gezogen, nachdem Sie die Insel vom Staat Fiji abgekauft haben.

Nach einigen Tagen relaxen in der Buca Bay segelten wir nach Rabi weiter. Zuerst ankerten wir in der Katharina Bay S: 16 Grad 31.83 W: 179 Grad 59.30 wo wir von den Dorfbewohnern freundlich empfangen wurden. Am nächsten Tag sind wir per 1.5 stündigen Fussmarsch und einer weiteren Stunde Busfahrt nach Nuqu, der „Hauptstadt“ der Insel gefahren. In dieser Stadt habe ich erfahren dass die Britische Krone auf der Insel Banaba auf Kiribati Phosphat abgebaut hat. Da diese Insel anscheinend nicht mehr Bewohnbar ist, haben die Britten 1945 die Insel Rabi aufgekauft und den Bewohnern von Banaba geschenkt. Nach drei Übernachtungen sind wir etwas Nördlich zur Albert Cove S: 16 Grad 26.66 W: 179 Grad 56.25 gesegelt. Nach einem schönen Schnorchel Trip sind wir mit dem Dingi an Land gegangen. Auch dort wurden wir von den Leuten (In der Albert Cove hat es drei Häuser) sehr freundlich empfangen und für den nächsten Tag eingeladen. Am darauf folgenden Tag sind wir mit Zucker, Suppe und Angelhaken zum vereinbarten Treff gegangen. Nach Kiribati Tradition wurden wir empfangen, sprich wir drei erhielten alle eine aus Palmwedel geflochtene Krone aufgesetzt. Nachdem wir unsere Geschenke abgegeben haben wurden wir reichlich mit Bananen und Brotfrucht beschenkt. Die Grossmutter der Familie hat einen Korb aus Palmblättern geflochten welche sie uns auch schenkte.

Nach diesem Tollen Erlebnis welches ich mit reichlich Fotos fest gehalten habe sind wir nach Budd Reef gesegelt. Nach einer schaukligen Nacht haben wir den Ankerplatz gewechselt und sind zum School Anchorage Platz S: 16 Grad 29.69 W: 179 Grad 41.77 Gesegelt. Auf diesem Kurzen Wegstück haben wir einen Thunfisch gefangen. So gab es zum Z`nacht Sushi als Vorspeise und Thun als Hauptspeise. Auch haben wir beim Dorfältesten zum Sevusevu vorbei geschaut. Mit dem Sevusevu (Gastgeschenk) fragt man ob es einem Erlaubt ist die Insel und Umgebung zu besichtigen.

Mit der Erlaubnis des Dorfältesten sind wir am darauf folgenden Tag zu einer Vulkaninsel gesegelt. Nach dem besteigen des Berges hatten wir einen genialen Blick über die Umgebung. Auch dieses Spektakel wurde mit reichlich Fotos festgehalten. Da wir auf dem Boot aber nur beschränkt Internet haben kann ich keine Fotos Hochladen. Wenn ich wieder in der Schweiz bin zeige ich euch bei einem persönlichen Treffen die Fotos nachträglich.

Nach einem weiteren Segel Tag nach Matei S: 16 Grad 40.95 W: 179 Grad 52.44, an der Nordspitze von Taveuni wurde es Zeit unser Proviant wieder aufzustocken. Mit reichlich Frischware an Bord sind wir nun auf der Insel Qamea. Wir Ankern hier in der Naitivity Bay S: 16 Grad 45.87
W: 179 Grad 46.51. Diese Bucht ist unter den Seglern als Hurrikan Bucht bekannt. Da diese Bucht hinter vielen Riffen versteckt ist sind hier fast keine Wellen zu spüren. Auch die erhöhten Berge um uns schütz vor Starkem Wind. Da für die nächsten Tage Windstärken von bis zu 40Knoten vorausgesagt wurden bleiben wir nun einige Zeit in dieser Bucht und machen vermehrt Landgänge.

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